Das Klima der einzelnen Kanarischen Inseln

Das Klima der unterschiedlichen Kanarischen Inseln hängt ausser der Lage auch sehr stark von der Oberflächenform ab. Insbesondere der Höhe der Insel. Auch auf den einzelnen Insel selbst gibt es grosse Unterschiede im Wetter die vom jeweiligen Standort abhängen. Der Norden und Nordosten ist feucht und vor allem im Winter regenreich, der Süden und Westen ist trocken mit geringen Niederschlägen im Jahr.

Die Kanaren kann man in niedrige Inseln, Fuerteventura und Lanzarote und hohe Inseln, Gran Canaria, Teneriffa, La Palma und im gewissen Sinne auch La Gomera und El Hierro einteilen. Letztere beziehen viel Wasser von der Feuchtigkeit die die Passatwolken bringen.

Passatwetter auf den Kanaren

Auf den niedrigen Inseln Fuerteventura und Lanzarote sind die Niederschläge relativ gering. In Meereshöhe ca. 100 mm/Jahr auf ca. 500 Meter Höhe liegen die Niederschläge bei ca. 200 mm / Jahr.

Die mittelhohen Kanaren wie Gomera und El Hierro mit ca. 1400 bis 1500 Metern erreichen gut die Passatwindzone mit schon deutlich mehr Niederschlägen. Auf La Gomera gibt es deshalb auch noch einen sehr schönen Lorbeerwald. El Hierro ist durch die südliche Lage wieder etwas trockner.

Vor allem auf den besonders hohen Kanarischen Inseln wie Gran Canaria aber noch mehr auf La Palma und Teneriffa gibt es ausgeprägte Unterschiede im Klima die von der Höhe abhängen.
Eine grössere Höhe sagt allerdings nicht direkt etwas über die Niederschläge aus. Vor allem im Sommer gibt es je nach Wetterlage ein Inversionsschicht die je nach dem zwischen 600 und 1200 Metern liegen kann. Darüber hat man dann warme und trockene Luft. Sehr gut sieht man das in den recht trockenen Cañadas del Teide in denen die Niederschläge deutlich geringer sind als etwa 800 Meter tiefer.

Hier nun die einzelnen Inseln.

Klima von Lanzarote
Klima von Fuerteventura
Gran Canaria
Teneriffa
Wetter auf La Gomera
El Hierro
Klima von La Palma