Das Wetter und Klima auf Gran Canaria

Das Wetter und Klima von Gran Canaria kann recht unterschiedlich sein. Die Insel ist zwar nicht so hoch wie Teneriffa aber die knapp 2000 Meter des höchsten Berges im Zentrum können doch schon ganz ordentliche Unterschiede im Wetter hervorrufen.

Wettervorhersage von Gran Canaria

Wie schon angesprochen kann das Wetter auf Gran Canaria sehr unterschiedlich sein. Vor allem im Winter kann es grosse Temperaturunterschiede geben. Auch die Niederschläge sind sehr unterschiedlich.
Unten nun die Wettervorhersage der wichtigsten touristischen Gemeinde von Gran Canaria San Bartolome, im Süden der Insel.

Information wurde von der "Staatlichen Spanischen Meteorologischen Anstalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Umweltschutz" erstellt.

Klimatabelle von Gran Canaria

Die Klimatabelle stammt vom Flughafen. Sie ist nur repräsentativ für dieses Gebiet.
Im Süden gibt es höhere Temperaturen und weniger Niederschläge. Im Norden, je nach Standort, ist es genau umgekehrt.

Klimatabelle Gran Canaria

Das Klima von Gran Canaria

Wie bei den westlichen Insel auch ist das Klima auf Gran Canaria zweigeteilt. Grob kann man den, vor allem im Winter, recht feuchten Nordosten vom eher trockenen Südwesten unterscheiden.

Dazwischen gibt es aber eine grosse Menge von Microklimatas die von der Höhe und Ausrichtung abhängen und Gran Canaria die Bezeichnung Minikontinent eingebracht haben.

Vor allem im Winter kommt das besonders gut zu Geltung.

Weitere Infos zum Wetter, Klima und Wettervorhersagen von Gran Canaria unter dem Link.

Regenwetter mit Regenbogen im Zentrum von Gran Canaria

Bei einer Inselrundfahrt bekommt man eine grosse Menge von Landschaftstypen zu sehen wie es sie so auf keiner anderen Insel gibt. Infos und Fotos der verschiedenen Landschaftstypen auf Gran Canaria hier.

Man startet z.B. am Morgen bei gemütlichen 20 Grad in Playa del Ingles oder Maspalomas, fährt durch die trockenen Canyons des Südens ins Zentrum. Im dortigen Kiefernwald sind die Temperaturen schon deutlich gesunken. Auf dem 1949 hohen Pico de las Nieves kann das Wetter im Winter schon mal recht unangenehm werden. Es ist durchaus mit Temperaturen um die 5 Grad zu rechnen und wenn man Pech hat ziehen auch noch die Wolken über den Berg und machen einen Aufenthalt nicht so schön.
Man fährt nun weiter über den Norden oder Nordwesten durch eine interessante Kulturlandschaft wo im Frühjahr wunderbare Blumenwiesen von gelben Klee, Margeriten oder oranger Mohn zu sehen sind. Am Nachmittag kommt man wieder an die Küste und geniest noch ein kurzes Bad bei 25 Grad Lufttemperatur.

Im Sommer können sich Unterschiede im Klima von Gran Canaria ergeben. Je nach Konstellation kommt es dann öfter vor, dass man in Meereshöhe angenehme 25-28 Grad bei einer leichten Brise hat und nach einer kurzen Autofahrt ins Zentrum plötzlich die Temperaturen um 10 Grad oder mehr ansteigen.

Passatwolken auf Gran Canaria

Die Jahreszeiten auf Gran Canaria

Auf Gran Canaria gibt es auch Jahreszeiten, nur sind diese nicht so ausgeprägt wie in Mitteleuropa.

Der Herbst von Oktober bis November kann schon etwas regen bringen. Danach wird es dort, wo die Regenfälle nieder gegangen sind, schon recht grün. Die ersten Pflanzen, vor allem der Klee, blühen schon im Dezember. Oft geht auch die Mandelblüte schon Ende Dezember los.

Als Winter kann man vielleicht die Monate Dezember und Januar, evtl. noch den Februar bezeichnen. Dann wird es im Zentrum schon mal richtig kühl, 5-10 Grad und er regnet öfter.

Das Frühjahr geht zeitig los. Wie schon gesagt blühen die ersten Blumen und Mandelbäume schon im Januar. Schönste Blütezeit ist aber so aber Mitt-Ende Februar bis Ende März evtl. noch bis Mitte April.

Danach wird es meist mit der Blüte schon spärlich. Es blühen zwar im Mai noch die Ginster und auch noch andere wenige Pflanzen wie der Salbei, etc., aber die Hauptblühte ist vorbei und es geht in den trocken Sommer über, der dann, je nach dem, bis Ende September dauert.

Das Wasser auf Gran Canaria

Das Wasser für den menschlichen Verbrauch kommt auch auf Gran Canaria vorwiegend von Meerwasserentsalzugsanlagen. Die Landwirtschaft versorgt sich mit den verschiedenen Stauseen auf der Insel und aus Brunnen und Wasserstollen.
Die Landwirtschaft ist dabei der mit Abstand grösste Wasserverbraucher auf der Insel.
Die Landwirtschaft verbrauch 4 mal soviel Wasser wie die gesamte Bevölkerung, Industrie und Tourismus auf Gran Canaria.
Der Wasserverbrauch des Tourismus beläuft sich auf etwa ein Viertel des Wasserverbrauches der Bevölkerung von Gran Canaria.